Hank Garland ist tot. Der Gitarrist, der mit Elvis Presley, den Everly Brothers, Roy Orbison, Patsy Cline und Charlie Parker spielte, starb am 27. Dezember in einem Krankenhaus in Orange Park im US-Staat Florida an den Folgen einer Infektion. Garland, der in den 50er- und frühen 60er-Jahren als ein Aushängeschild der Country- und der aufstrebenden Rock-Szene galt, wurde 74 Jahre alt. Er schrieb bereits mit 19 seinen ersten Millionenseller, die Country-Nummer „Sugar Foot Rag“. Später war er u. a. an den Elvis-Hits „Little Sister“ und „Big Hunk Of Love“ beteiligt.
Im Jahr 1961, als er gerade am Elvis-Soundtrack zu „Follow That Dream“ arbeitete, warf ihn ein Autounfall aus der Bahn: Garland lag mehrere Monate im Koma und wurde rund 100 Elektroschocks ausgesetzt, was ihn nach Einschätzung des „Hollywood Reporter“ zu einem Schatten seiner selbst machte. Das Unglück selbst bezeichnete Garland stets als einen versuchten Mordanschlag der Musikszene Nashvilles.


