Der Restrukturierungskurs von Alain Lévy, Chef von EMI Recorded Music, hat sich bereits positiv auf die Geschäftszahlen des Konzerns ausgewirkt. Jetzt warten Anleger wie Analysten gespannt auf die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Lévy will die Bilanz am 20. Mai in London vorlegen. Ein erster Hoffnungsschimmer wurde im November vergangenen Jahres sichtbar, als die Halbjahreszahlen ein Plus im operativen Gewinn von 83 Prozent auswiesen. Als positiv werten Analysten neben der personellen Verschlankung um 1800 Mitarbeiter die neue Offenheit in Sachen Online-Verkauf von Songs. Sorgen macht aber nach wie vor der Umsatz, der in der kompletten Branche und bei EMI weiter sinkt. „EMI fehlt eine überzeugende Wachstumsstrategie“, zitiert das „Handelsblatt“ Simon Baker, Analyst bei Société Générale.
Mehr zum Thema (16.04.) EMI-Manager sollen geringere Abfindungen erhalten (16.04.) (02.04.)



