Die GESAC (Groupement Européen des Sociétés d’Auteurs et Compositeurs), Dachvereinigung von 34 Verwertungsgesellschaften in der EU, Norwegen und der Schweiz, hat im Rahmen ihrer Generalversammlung am 16. November eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die die Empfehlung der EU-Kommission zur Reform der Lizenzvergabe im Onlinemusikgeschäft umsetzen soll.
EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy hatte Mitte Oktober Maßnahmen zur Verbesserung der EU-weiten Lizenzierung von Urheberrechten für Onlineangebote vorgestellt. Diese waren nach Ansicht der Kommission notwendig, da Onlinemusikdienste ihr Potenzial bislang „nur mühsam entfalten“ konnten. Bis Anfang 2006 will man bei der GESAC in Brüssel erste Ergebnisse vorstellen, die in der Folge mit der EU und den Mitgliedsgesellschaften diskutiert werden sollen.


