Das Fertilizer-Festival präsentierte in diesem Jahr unter dem Motto „Good Shit From Germany“ verschiedene deutsche Künstler wie die 17 Hippies oder Fauna Flash in London. Die Veranstalter verzeichneten neben der allgemein guten Zuschauerresonanz auch ein großes Interesse der einheimischen Musikfans. „Auffallend war, dass auf vielen Konzerten das britische Publikum überwog, was bei Konzerten deutscher Bands in London leider noch keine Selbstverständlichkeit ist“, fasst Lutz Rippe, der das Festival als Projektleiter bei GermanSounds betreute, seine Eindrücke zusammen.
Der Cargo Club, der knapp 600 Zuschauer fasst, war den Veranstaltern zufolge an allen vier Festivaltagen ausverkauft. Dazu habe vor allem auch die Kooperation mit dem lokalen Veranstalter the:hub sound UK beigetragen. „Wir haben großen Wert darauf gelegt, einen lokalen Partner zu finden, der den Geschmack des Londoner Publikums kennt und trifft“, erklärt GermanSounds-Vorstand Peter James. So standen u.a. Munk, Kevin Blechdom, FSK, Fauna Flash oder Michael Sauer auf der Bühne des Fertilizer-Festivals.
Zu den Förderern des Festivals zählen die Kulturstiftung des Bundes sowie das Goethe Institut und das Arts Council England. Die Fertilizer-Veranstalter legen jedes Jahr den inhaltlichen Fokus auf ein anderes Land. Die Initiatoren wollen dadurch Musik vorstellen, die noch abseits des Mainstream ist, aber bereits den Mainstream der nächsten Jahre bestimmen könnte.



