Ein südkoreanisches Gericht hält die Betreiber des P2P-Netzwerks Soribada, die Brüder Yang Jung-hwan und Yang Il-hwan, für schuldig, die Verletzung von Urheberrechten gefördert und geduldet zu haben. Die Richter des Bezirksgerichts in Suwon südlich von Seoul verhängten daraufhin eine Millionenstrafe, allerdings in lokaler Währung: 19,6 Mio. Won entsprechen umgerechnet weniger als 15.000 Euro. Sollten die beiden Brüder auch in einem parallel laufenden Strafverfahren schuldig gesprochen werden, droht ihnen laut dem „Hollywood Reporter“ eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Die südkoreanische Musikbranche liegt seit mehr als zwei Jahren mit den Yangs im Streit wegen ihrer Tauschbörse Soribada, die nach ihrer Eröffnung im Jahr 2000 binnen kurzer Zeit zum populärsten P2P-Netzwerk der Region aufstieg.
Gericht verhängt Strafe gegen Tauschbörsenbetreiber
Ein südkoreanisches Gericht hält die Betreiber des P2P-Netzwerks Soribada für schuldig, die Verletzung von Urheberrechten gefördert und geduldet zu haben. Die Richter verhängten eine Millionenstrafe, allerdings in lokaler Währung.


