In der nächsten Instanz des Rechtsstreits zwischen TVT Records und Island DefJam (IDJ) hält ein New Yorker Bezirksgericht zwar die Anklage aufrecht, reduziert aber die finanziellen Forderungen an IDJ. Statt der ursprünglich festgesetzten Summe von 132 Mio. Dollar belaufen sich die Verpflichtungen der Universal-Tochter und ihres Chefs Lyor Cohen nunmehr auf 53 Mio. Dollar. Davon sollen 24 Mio. Dollar als Entschädigung an TVT gehen. Die restlichen 29 Mio. Dollar setzte das Gericht als Strafe wegen Betrugs sowie Vertrags- und Urheberrechtsverletzung fest, von denen drei Mio. von Cohen persönlich zu begleichen sind. Ursprünglich betrugen die Forderungen an den Labelchef 56 Mio. Dollar. Gegenstand der gerichtlichen Auseinandersetzung ist die Veröffentlichung eines Albums von Ja Rules früherer Formation Cash Money Click. Ein Sprecher von Universal kündigte an, das Unternehmen werde trotz der Strafmilderung in Berufung gehen. Die Reduzierung der Forderungen gibt den Verantwortlichen bei Universal Grund zur Hoffnung, die Anklage könnte in einem weiteren Revisionsprozess komplett fallengelassen werden.
Gericht reduziert Forderungen an Island DefJam
In der nächsten Instanz des Rechtsstreits zwischen TVT Records und Island DefJam (IDJ) hält ein New Yorker Bezirksgericht zwar die Anklage aufrecht, reduziert aber die finanziellen Forderungen an IDJ.



