Musik

George Michael über Drogen

Der in letzter Zeit immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt geratene Popstar sprach mit einem britischen Kunstmagazin über seine Einstellung zum Konsum von Cannabis.

George Michael geht in die Offensive: Weil er wegen seines Drogenkonsums in jüngster Zeit immer wieder in die Schlagzeilen geraten ist, nutzte er jetzt die Chance und redete mit einem britischen TV-Sender über seine Beweggründe. Zur Beruhigung zündete sich der als extrem schüchtern bekannte Popstar vor laufender Kamera einen Joint an.

In dem Interview, das kurz vor einem Konzert in Madrid aufgezeichnet wurde, bekannte der 43-Jährige, dass ihn der Genuss von Cannabis „gesund und glücklich“ halte. Seinem Gesprächspartner Melvyn Bragg sagte er: „Das ist die einzige Droge, die ich jemals zu konsumieren für Wert befand.“ Allerdings habe er nach eigener Aussage erst sehr spät zu der Droge gegriffen: „Bis ich 22 oder 23 war, hatte ich keinerlei Ambitionen, das Zeug zu nehmen.“

Offen und ehrlich

Zu seinem Abhängigkeitsverhältnis äußerte sich der Musiker zwiespältig: „Ich könnte auch ohne Cannabis Songs schreiben…, wenn ich gesund und glücklich wäre. Eigentlich würde ich sagen, dass es eine großartige Droge ist – aber im Grunde genommen ist es keine gesunde Sache.“

Ergänzend fügte er hinzu, dass Cannabis auch eine „komplett fürchterliche Droge“ sein könne: „Man kann ein Level der Beruhigung erreichen, an dem man jegliche Motivation verliert.“ Das Interview soll Ende des Monats im britischen Fernsehen ausgestrahlt werden.