Ein US-Gericht in Los Angeles hat eine von Guns’n’Roses eingereichte einstweilige Verfügung gegen die Veröffentlichung einer Best-Of-CD der Gruppe abgelehnt. Damit kann das Album, wie von der Plattenfirma Geffen geplant, am 23. März erscheinen. Allerdings haben die Bandmitglieder Axl Rose, Slash und Duff McKagan noch die Möglichkeit, einen zweiten Antrag auf einstweilige Verfügung zu stellen – allerdings erst nach VÖ. Die Band klagte gegen Geffen, da die Greatest-Hits-Compilation das Erscheinen des seit langem angekündigten neuen Studioalbums „Chinese Democracy“ behindere. Zudem habe die Plattenfirma der Gruppe keine Möglichkeit gegeben, sich an Songauswahl, Artwork-Gestaltung, Festsetzen des Veröffentlichungstermins oder nötigen Re-Mastering-Aktivitäten zu beteiligen. Insidern zufolge erhielt Guns’n’Roses in den vergangenen sechs Jahren insgesamt zehn Millionen Dollar von Geffen für die Produktion von „Chinese Democracy“. Dabei zögerte die Band die Abgabe des Albums so lange hinaus, dass sich Geffen nun gewungen sah, die Best-Of zu veröffentlichen.
Geffen darf GnR-Best-Of veröffentlichen
Ein US-Gericht in Los Angeles hat eine von Guns’n’Roses eingereichte einstweilige Verfügung gegen die Veröffentlichung einer Best-Of-CD der Gruppe abgelehnt.



