“Wir brauchen die börsennotierten Konzerne und das Geld, das dadurch hereinkommt, um auch in Zukunft Konzerte veranstalten zu können“, erklärte idkv-Präsident Jens Michow auf der Expertenrunde am Popkomm-Freitag und stieß mit dieser These auf heftige Gegenwehr vor allem des unabhängigen Veranstalters Michael Bisping, dem Geschäftsführer von A.S.S. Concert & Promotion. „Das ist schlichtweg falsch“, entrüstete sich Bisping und betonte, dass nicht der Börsen- oder Verkaufswert eine Firma ausmache, sondern die Leute, die für das jeweilige Unternehmen arbeiteten – ihre Kontakte und Erfahrung würden auch die großen deutschen Konzerne wie DEAG oder cts auszeichnen.
Gefahren und Chancen der Börsenwelt
Der Stellenwert des Bereichs Live Entertainment ist auch auf der Popkomm gestiegen. Eine der zentralen Diskussionsrunden auf der zweiten Berliner Musikmesse ging der Frage nach, welche Konsequenzen die Übernahme von Konzertagenturen durch börsennotierte Konzerne hat.



