Gerüchten zufolge könnte Microsoft-Macher Bill gates MSN Music noch im August starten. Ein Bericht in der „Financial Times“ deutete zudem jüngst an, dass Microsofts digitaler Musikladen sich zunächst auf individuelle Downloads konzentrieren wird. Abo-Angebote soll es erst in einer späteren Phase geben.
Damit stiege MSN Music zuerst gegen den iTunes Music Store in den Ring, um sich danach Napster vorzunehmen. Es gilt als wahrscheinlich, dass Microsoft sich erst für ein bestimmtes Geschäftsmodell entscheiden wird, wenn sich eine entsprechende Tendenz bei der Kundschaft herauskristallisiert. Deshalb will das Unternehmen die potenzielle Kundenzahl dem Vernehmen nach auch im großen Maßstab erschließen: Der Musikshop soll laut „FT“ ein Element der MSN-Homepage werden.
Damit könnten monatlich rund 350 Mio. Internetnutzer das Angebot besuchen. Allerdings ist fraglich, ob Microsoft seinen Dienst mit einem großen Paukenschlag in Betrieb nehmen wird, oder eher mit einem Soft-Launch. Zudem ist noch unklar, in welchen Märkten MSN Music starten soll. Ein dänischer Microsoft-Manager sprach zuletzt von einem simultanen Launch in 134 Ländern.


