Musik

Gala der DMW-Preisträger in Berlin

Mit einem Abschlusskonzert im Konzerthaus Berlin ging der Deutsche Musikwettbewerb 2007 zu Ende. Fünf Interpreten konnten die Fachjury von ihren Qualitäten überzeugen.

Am 10. März ging mit dem Abschlusskonzert im Konzerthaus Berlin der Deutsche Musikwettbewerb 2007 zu Ende. Hochbegabte Nachwuchskünstler der unterschiedlichsten Solo- und Kammermusik-Kategorien von Gesang und Kontrabass bis zum Bläserquintett und Ensemble für Neue Musik durchliefen in der Zeit vom 28. Februar bis 8. März vier Durchgänge. Von den 150 zum Wettbewerb gemeldeten Musikerinnen und Musikern überzeugten schließlich fünf Interpreten die rund 30-köpfige Fachjury:

Frederic Belli, Posaune (Freiburg / Baden-Württemberg) Johannes Fischer, Schlaginstrumente (Freiburg / Baden-Württemberg) Mischa Meyer, Violoncello (Berlin) Trung Sam, Klavier (Bonn / NRW) Gabriel Adriano Schwabe, Violoncello (Berlin)

14 weitere Solisten und Ensembles erspielten sich ein Stipendium und sind damit ebenfalls für die Teilnahme an der 52. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler vorgeschlagen. Die Verleihung der mit insgesamt 63.000 Euro dotierten Preise, Stipendien und Sonderpreise erfolgte im Großen Saal des Konzerthauses Berlin.

Die frischgebackenen Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs 2007 konzertierten mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Golo Berg. In Anwesenheit von Prof. Dr. Hermann Schäfer, Abteilungsleiter für Kultur und Medien des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Präsidenten des Deutschen Musikrats, Martin Maria Krüger, sowie dem DMW-Beiratsvorsitzenden Prof. Wolfgang Gönnenwein sorgte der Cellist Mischa Meyer für einen romantischen Einstieg mit Robert Schumanns Konzert für Violoncello Opus 129. Ihm folgte der Schlaginstrumentalist Johannes Fischer mit einem zeitgenössischen Trommelwirbel von Askell Masson.

Den weiteren Abend nach der Preisverleihung gestalteten Frederic Belli und Gabriel Adriano Schwabe. Nach Bellis Posaunenkonzert von Henri Tomasi entließ Schwabe, mit gerade 18 Jahren einer der jüngsten Preisträger überhaupt in 30 Jahren Deutscher Musikwettbewerb, die rund 600 begeisterten Zuhörer mit Schostakowitschs emotionsgeladenem Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 op. 107 aus dem Jahre 1959.