Musik

Fuller und Cowell schließen Frieden

Die Castingshow-Experten Simon Fuller und Simon Cowell haben ihre Streitereien beigelegt: Statt ein teures Verfahrens vor Gericht auszutragen, einigten sich beide Seiten auf ein neues Vertragswerk.

Die Castingshow-Experten Simon Fuller und Simon Cowell haben ihre Streitereien beigelegt: Statt ein teures Verfahrens vor Gericht auszutragen, einigten sich beide Seiten auf ein neues Vertragswerk, das u.a. gegenseitige Beteiligungen an den beiden Showformaten „Pop Idol“ und „X Factor“ vorsieht. Cowell sagte zudem die Teilnahme als Juror in den nächsten fünf Staffeln von „American Idol“, dem beim US-Sender Fox ausgestrahlten „Pop Idol“-Ableger, zu. Den beiden beteiligten Produktionsfirmen, 19 TV und Fremantle Media, sollen zudem aus dem Fox-Deal höhere Lizenzzahlungen als bisher zufließen.

Der britische „Independent“ stützt sich bei seiner Einschätzung der außergerichtlichen Einigung auf einen nicht namentlich genannten Manager aus dem Musikgeschäft. Demnach habe Cowell seine Interessen deutlich besser durchgesetzt als Fuller: „Der Streit ist 75 zu 25 zu Gunsten Cowells ausgegangen. Er ist der Star, er hatte alle Asse in der Hand.“

Der Streit lag bereits seit September 2004 in der Luft: Damals witterte „Pop Idol“-Produzent Simon Fuller im Format „X Factor“ von Produktionsfirma Fremantle und Simon Cowell ein Plagiat.

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