Musik

Fünf neue Alben für die US-Top-Ten

Erneut bestimmen Neueinsteiger die Albumcharts in den USA. Hollywood Records erobert die beiden Spitzenplätze im Sturm und insgesamt schaffen es fünf neue CDs, u.a. die von Marilyn Manson und Hilary Duff, unter die Top Ten.

Erneut bestimmen Neueinsteiger das Geschehen in den Albumcharts der USA. Hollywood Records erobert die beiden Spitzenplätze der in der nächsten Woche erscheinenden Charts im Sturm und insgesamt schaffen es fünf neue CDs unter die Top Ten. Mit 201.000 verkauften Exemplaren von „Feels Like Today“ setzt sich die Country-Formation Rascal Flatts auf Platz eins, dicht gefolgt von Hilary Duff. Die Sängerin und Schauspielerin setzte in der ersten Woche 192.000 Kopien ihres zweiten Albums ab. Damit sichert sich das Disney-Label Hollywood die ersten beiden Ränge. Ebenfalls neu in den Longplay-Charts ist Ciara, die mit 125.000 Verkäufen Position drei einnimmt. Der Titeltrack ihres Albums „Goodies“ hält bereits seit fünf Wochen den Spitzenplatz bei den Singles. Der vierte Neueinsteiger ist die Warner-Band The Used, die mit 93.000 Units auf Rang sechs kommt.

Marilyns Mansons Best-of-CD „Lest We Forget: The Best Of“ schafft es mit 80.000 Einheiten auf Platz neun. Der Spitzenreiter der letzten Woche, Green Days „American Idiot“ verkaufte in der zweiten Woche 54 Prozent weniger (124.000 Kopien) und belegt in der Folge nur noch Rang vier. Ebenfalls mit Einbußen leben müssen: Nelly, dessen parallel veröffentlichte Alben „Sweat“ und „Suit“ auf die Plätze fünf und acht fallen, Ray Charles, dessen posthum veröffentlichten Duette auf Position sieben rutschen, und Tim McGraw, der mit dem zehnten Platz um fünf Positionen gesunken ist. Knapp die Top Ten verpasst haben Joss Stone (elf) und Beach Boy Brian Wilson (13). Die Gesamtzahl der verkauften Alben stieg im Vergleich zur Vorwoche um rund fünf Prozent. Die 10,8 Mio. CDs sind allerdings 7,5 Prozent weniger als in der gleichen Woche des letzten Jahres abgesetzt wurden. Die US-Branche bleibt jedoch im kumulierten Plus: Seit Jahresanfang wurden 5,8 Prozent mehr Alben verkauft, insgesamt 462 Mio. Einheiten.

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