Musik

Französischer Musikpirat muss zahlen

Ein 28-jähriger Lehrer ist der erste Musikpirat, der in Frankreich verurteilt wurde. Weil er rund 30 Gigabyte an Dateien illegal im Netz zur Verfügung gestellt hatte, muss er über 10.000 Euro Schadenersatz zahlen. Die klagenden Rechteinhaber hatten fast das Dreifache gefordert.

Ein Lehrer aus dem Pariser Vorort Pontoise ist der erste Musikpirat, der in Frankreich verurteilt wurde. Weil er 30 Gigabyte an Dateien – oder rund 10.000 Songfiles – illegal im Netz zur Verfügung gestellt hatte, muss er nun 10.200 Euro Schadenersatz zahlen. Zudem muss der 28-Jährige für die Prozesskosten in Höhe von 2400 Euro aufkommen. Die Geldstrafe von 3000 Euro setzte das Gericht zur Bewährung aus. Die klagenden Rechteinhaber hatten 28.400 Euro an Schadenersatz gefordert. Laut Gesetz sind in Frankreich sogar bis zu drei Jahre Haft und 300.000 Euro Strafe möglich.

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