Musik

Französische Urheber erteilen Lizenzen an Webradios

Die französische Urheberrechtsgesellschaft SCPP und eine Vereinigung von Webcastern hat sich auf einen Tarif zur Vergütung von Streamingrechten geeinigt. Die Onlineradios zeigten sich dabei erfreut über die „unvoreingenommene Haltung“ der Urheber.

Die französische Urheberrechtsgesellschaft SCPP und eine Vereinigung von Webcastern hat sich auf einen Tarif zur Vergütung von Streamingrechten geeinigt. Die Mitglieder von France Webradios müssen demnach mit moderaten Tantiemensätzen leben.

Kleine Webcaster mit Jahresumsätzen von bis zu 15.000 Euro und weniger als 5000 zeitgleichen Nutzern zahlen für den ersten Kanal jährlich 480 Euro, jeder weitere Kanal schlägt mit 80 Euro zu Buche. Onlineradios mit einer Hörerschaft von 5000 bis 20.000 gleichzeitigen Nutzern und Umsätzen zwischen 15.000 und 40.000 Euro müssen für den ersten Kanal 960 Euro an die Urheber abführen, jeder zusätzliche Kanal wird mit 160 Euro veranschlagt.

Der President von France Webradios, Sébastien Petit, zeigte sich angesichts dieser Regelung erfreut über die „unvoreingenommene Haltung“ der Urheber, die dem noch zerbrechlichen Marktumfeld für Onlineradios Rechnung trage.

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