Die Indie-Rock-Sensation Franz Ferdinand ist Träger des Mercury Music Prize 2004. Mit den Schotten, die inzwischen als die Newcomer des Jahres gelten dürfen, gewinnt seit langem wieder ein favorisierter Act den renommierten Award. In den letzten Jahren machten vermeintliche Außenseiter wie Dizzie Rascal, Ms Dynamite oder Roni Size das Rennen. Buchmacher sahen die Formation aus Glasgow bereits seit Wochen vorne in der Gunst der Jury. Die Band setzte sich am Abend des 7. September im Londoner Grosvenor House gegen Mitstreiter wie The Zutons, Joss Stone, Jamelia oder Ty durch. Bitter für Mike Skinner, alias The Streets: Auch bei seiner zweiten Nominierung ging er leer aus. Mit Franz Ferdinand gewinnt eine Band den Mercury-Preis, die bereits mit ihrem Debütalbum weltweit für Furore sorgt. Das Independent-Label Domino verkaufte von „Franz Ferdinand“ bislang rund zwei Millionen Einheiten weltweit, davon rund 500.000 in den USA.
Franz Ferdinand holt Mercury Prize
Die Indie-Rock-Sensation Franz Ferdinand ist Träger des Mercury Music Prize 2004. Mit den Schotten, die als die Newcomer des Jahres gelten dürfen, gewinnt seit langem wieder ein favorisierter Act den renommierten Award.



