Die Exporterfolge Frankreichs haben in den beiden vergangenen Jahren einen Dämpfer erlitten. Eric Morand, Präsident des französischen Exportbüros BEMF und Gründer des Labels F Communications, betonte dennoch die Bedeutung der internationalen Dependancen wie z.B. dem deutschen Büro: „Angesichts der aktuellen Situation im Musikgeschäft fällt selbst der Export französischer Musik schwer“, meinte Morand. „Deshalb möchte ich ganz besonders den Mitarbeitern der Exportbüros für ihren unermüdlichen Einsatz danken.“ Trotz aller Bemühungen ging die Zahl aller exportierten Tonträger im Jahr 2002 um 16,9 Prozent zurück. Für 2003 lagen BEMF-Geschäftsführer Jean-Francois Michel noch keine Zahlen vor, allerdings sei mit einem weiteren Rückgang auf vergleichbarem Niveau zu rechnen. Laut BEMF-Statistik gingen 66,1 Prozent aller exportierten Tonträger ins europäische Ausland. Mit einem Anteil von 17,5 Prozent davon liegt Deutschland im innereuropäischen Ranking an dritter Stelle hinter Belgien mit 26,9 und Großbritannien mit 21,5 Prozent. Für das laufende Jahr hat das BEMF bereits verschiedene neue Projekte angeschoben: Neben einem neugestalteten Online-Auftritt soll z.B. auch erstmals eine in Zusammenarbeit mit den französischen Musikverlegern erstellte Promotion-Compilation für wachsende Erträge im Bereich Synchronisation sorgen.
Frankreichs Exporte sinken
Die Exporterfolge Frankreichs haben in den beiden vergangenen Jahren einen Dämpfer erlitten. Eric Morand, Präsident des französischen Exportbüros BEMF, betonte dennoch die Bedeutung der internationalen Büros.



