Musik

Frankreich geht proprietären DRM-Systemen an den Kragen

Die französische Nationalversammlung hat nach mehr als 100 Stunden öffentlicher Debatte am 21. März als erste der beiden Parlamentskammern für das neue Urheberrecht gestimmt. Die Umgehung von DRM wird damit teilweise legal, die Strafen für Filesharer bleiben moderat.

Die französische Nationalversammlung hat nach mehr als 100 Stunden öffentlicher Debatte am 21. März als erste der beiden Parlamentskammern für das neue Urheberrecht gestimmt. Die Umgehung von DRM wird damit teilweise legal, die Strafen für Filesharer bleiben moderat. Mit 296 zu 193 Stimmen verabschiedeten die Abgeordneten die mehrfach überarbeitete Vorlage von Kulturminister Renaud Donnedieu de Vabres, nun muss ab Mai noch der Senat sein grünes Licht geben. Aufsehenerregendstes Merkmal der Reform ist ein Interoperabilitätszwang, der Anbietern von DRM-Systemen vorschreibt, ihre Software mit allen verfügbaren Technologieplattformen kompatibel zu machen. Legal gekaufte Musik muss künftig mit allen Geräten und Programmen abspielbar sein.

Weitere Informationen dazu und was diese Neuerungen für Unternehmen wie Sony und Microsoft bedeuten könnte, lesen Sie in unserem Feature.

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