Peter Gabriel erhält den Frankfurter Musikpreis 2006. Die Jury spricht dem Künstler die Auszeichnung für sein kreatives Schaffen und seine Auftritte zu. Außerdem hätte er durch die Förderung junger Talente einen wichtigen Grundstein für die Zukunft der Rock- und Popmusik gelegt. Der Preis wird ihm am 28. März von der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth überreicht.
Gabriel begann seine Karriere im Jahre 1966 als Sänger der Band Genesis. Neun Jahre später verließ er die Formation. Mit dem Titel „Solsbury Hill“ gelang ihm der Durchbruch als Solokünstler. Hits wie „Biko“, „Sledgehammer“ und „Big Time“ folgten. Mit Videos wie „Sledgehammer“ und „Big Time“ setzte er Meilensteine in der Videokunst. Außerdem trat Gabriel durch sein soziales Engagement, darunter für Amnesty International, hervor.
Der Frankfurter Musikpreis wird seit 26 Jahren anlässlich der Internationalen Musikmesse vom Kuratorium der Stiftung Frankfurter Musikpreis verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören György Ligeti, Klaus Doldinger sowie Brian Eno.



