Mary J. Bliges Freude über die Spitzenposition in den US-Albumcharts dauerte nur eine Woche. „The Breakthrough“ verkaufte in der zweiten Woche nur noch 193.000 Exemplare – ein Minus von 74 Prozent – und landet somit auf Position zwei. Zwar muss auch Jamie Foxx mit einem Absatzrückgang von 67 Prozent im Vergleich zur Vorwoche klar kommen, doch die rund 200.000 Verkäufe von „Unpredictable“ ermöglichen dem Oscar-Preisträger den Aufstieg auf Rang eins. Das ist insofern ungewöhnlich, als in den USA die Hitlistenbesten in der Vergangenheit immer direkt auf Platz eins in die Charts einstiegen und in der Folge nach unten durchgereicht wurden. Den Aufstieg an die Spitze schaffte zuletzt Ray Charles mit „Genius Loves Company“ – der Künstler, dessen Verkörperung in „Ray“ Foxx seinen Academy Award einbrachte.
Dritter der US-Charts ist Eminem nach 186.000 Verkäufen von „Curtain Call – The Hits“, gefolgt von The Notorious B.I.G. und 150.000 Einheiten von „Duets – The Final Chapter“. In der Woche bis zum 1. Januar zahlten 135.000 Fans für „Some Hearts“ und schickten Carrie Underwood damit an die fünfte Stelle. Rang sechs geht an die Hitkopplung „Now! 20“, die weitere 104.000 Käufer fand und so 1000 Stück vor Nickelbacks „All The Right Reasons“ bleibt. Weitere 1000 CDs weniger trennen Mariah Carey und „The Emancipation Of Mimi“ von einer besseren Platzierung. Doch mit knapp 4,97 Mio. verkauften Exemplaren im abgelaufenen Kalenderjahr hat die Popdiva das erfolgreichste Album 2005 abgeliefert. An neunter Stelle finden sich die Black Eyed Peas mit 98.000 Kopien von „Monkey Business“ wieder. Und 90.000 Exemplare seines Debütalbums reichen Chris Brown für Rang zehn.



