Der Organisator des Glastonbury Festivals, Michael Eavis, plant, die Festivalbesucher im nächsten Jahr womöglich mit Lichtbildausweisen auszustatten, um Schwarzmarkthändlern das Geschäft zu vermiesen. Die mit einem Foto des Inhabers und einem Chip mit persönlichen Daten versehenen Eintrittskarten sollen Fälschungen und Betrug verhindern. Da Eavis unsicher ist, ob die Fans diese Maßnahme nicht als repressiv empfinden werden, bittet er auf der „BBC Radio 1“-Website um Feedback.
Eavis erklärt in den „BBC News“, die neuartigen Eintrittskarten wären ein großer Schritt im Ticketinggeschäft und er würde „so weit wie irgend möglich“ gehen, um Schwarzmarkthandel und Betrug zu verhindern. Auch in diesem Jahr waren die Tickets bereits mit dem Namen der Konzertbesucher versehen, die aufgefordert wurden, sich mit Führerschein oder Personalausweis auszuweisen, einige Schwarzhändler hatten ihren Käufern jedoch vorsorglich gleich ihren Pass mitgegeben.
Beim diesjährigen Glastonbury Festival wurden alle 112.000 Karten innerhalb von 24 Stunden verkauft. Das Line-up für das nächste Festival wird laut Eavis nicht vor 2005 bekannt gegeben.


