Musik

Formatkrieg zwischen SACD und DVD-Audio geht weiter

Auf einem Midem-Panel über neue Audioformate bekräftigte
Universal die Entscheidung, auf die SACD zu setzen und belegte dies mit steigenden Verkaufszahlen.

Auf einem Midem-Panel über neue Audioformate bekräftigte Universal Music die Entscheidung, auf die SuperAudio-CD zu setzen und belegte dies mit steigenden Verkaufszahlen. Während der bei Universal erhältliche Backkatalog der Rolling Stones in den vergangenen Jahren durchschnittlich 150.000 Einheiten verkaufte, gingen von denselben, bislang nur auf CD verfügbaren Titeln mehr als zwei Mio. SACDs über die Ladentische. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 20 Mio. SACDs verkauft. Dennoch sei die CD, die 95 Prozent aller verkauften Tonträger stelle, nach wie vor der Hauptumsatzbringer. Jeff Skillen von der Firma DTS sieht dagegen die Zukunft in einem Nebeneinander der Formate, worauf Dirk de Clippeleir, President Universal Music Begium erklärte: „Die Branche braucht eine Entscheidung – und zwar schnell.“ Universal will auch in Zukunft, wie zuletzt beim aktuellen Album von Sting, bestimmte Titel für eine begrenzte Zeit nur auf SACD veröffentlichen, sodass der Käufer, „oft ohne es zu merken, eine Sammlung im SACD-Format aufbaut und dann neugierig wird auf mehr“, so de Clippeleir.