Auf seiner Website lästert der Radiomoderator regelmäßig in seinem „Tagebug“ über die nervenden Kollegen bei RTL und „Deutschland sucht den Superstar“. Diese gehen dem 33jährigen offenbar zusehends auf die Nerven und sorgen dafür, dass ihm seine Jurorentätigkeit keinen rechten Spaß mehr macht. So schreibt Bug: „Nur noch vier Sendungen. Herr lass es März werden!“
Bei RTL reagierte man wenig entzückt auf die Unmutsäußerungen des Radiomanns: „Wir sind richtig sauer. Die Zusammenarbeit ist erst mal belastet“. Konkret ist die Zusammenarbeit sogar so stark belastet, dass sich einige Techniker weigerten, Bug vor der Sendung zu verkabeln.
Noch schwerer als sein Tagebug-Gemotze wiegt allerdings ein Angriff auf DSDS-Lichtgestalt Dieter Bohlen, den sich Bug in einem „Focus“-Interview leistete. Er warf dem Produzenten vor, die eigentlich schwache Kandidatin Judith allein aus finanziellem Eigeninteresse immer bevorzugt zu haben, weil er sich mit der 17jährigen gute Vermarktungschancen ausrechnete. „Damit schadet er der Glaubwürdigkeit der Sendung“, trompetete Bug in „Focus“ – ein klarer Fall von Majestätsbeleidigung.
Gestern wurde Bug schließlich ins Büro von RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger zitiert, wo er sich eine ordentliche Abreibung abholen durfte. Ob es ein reinigendes Gewitter war, ist dabei gar nicht sicher: „Es hat ein intensives Gespräch über die Ereignisse der vergangenen Wochen stattgefunden“, erklärte die RTL-Pressestelle, während sich Bug gar nicht zum jetztigen Stand der Dinge äußern wollte.


