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Filesharer bleiben das Ziel der RIAA

Die RIAA bleibt ihrem Kurs treu und verklagt weitere 765 mutmaßliche Dateientauscher. Man wolle die Bemühungen in diesem Bereich sogar noch verstärken, erklärte der US-Branchenverband. Parallel schloss die RIAA eine Plattform für so genannte Machininima-Filme.

Die RIAA bleibt ihrem Kurs treu und verklagt weitere 765 mutmaßliche Dateientauscher in acht Bundesstaaten. Man wolle die Bemühungen in diesem Bereich sogar noch verstärken, erklärte der US-Branchenverband. Im Windschatten des Urteils des US Supreme Court gegen die Tauschbörsen Grokster und Morpheus wolle man der Öffentlichkeit weiterhin klar machen, dass die illegale Nutzung von P2P-Systemen rechtliche Folgen hat. RIAA-President Cary Sherman sagte, der Verband wolle seinen Kampf gegen die Onlinepiraterie in den kommenden Wochen und Monaten ausweiten. „Wir wissen, dass unsere Aktivitäten im Bereich Aufklärung und Strafverfolgung gute Ergebnisse erzielt haben.“

Parallel ließ die RIAA die Website RPGFilms.net schließen. Auf der Plattform standen so genannte Machinima-Filme zum Download bereit, dabei handelt es sich um mit Hilfe von Games-Engines animierte Videoclips.

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