Eine Welle von Hass-Mails ergießt sich derzeit über die offizielle Ozzfest-Homepage. Der Grund: Gründervater Ozzy Osbourne hat Hobby-Sängerin Jada Pinkett Smith und deren Pop-Metal-Formation Wicked Wisdom eingeladen. Die hartgesottene Kopfschüttel-Fraktion fühlt sich angesichts dieses Genre-Verstoßes auf den Arm genommen und prophezeit, dass jedermann die Band verprügeln wird, sobald sie einen Fuß auf das Festivalgelände setzt.
Man solle Schuhe mit Stahlkappen tragen, um den entstehenden Tumult einigermaßen unbeschadet zu überstehen, heißt es in der Community. Ein anderer Fan begnügt sich mit einem auf das Festival bezogene „Ruhe in Frieden“.
Schlechte Referenzen
Chancen auf Akzeptanz von Wicked Wisdom bestehen wohl kaum: Allein die Tatsache, dass die Band im vergangenen Jahr als Support von Britney Spears aufgetreten ist, sorgt für mächtigen Aufruhr.
Bereits im letzten Jahr hatte die persönliche Line-Up-Wunschliste von Ozzy Osbourne für Ärger gesorgt. Damals nannte er Hip-Hop-Superstar Eminem und Pop-Rock-Sternchen Ashlee Simpson als Kandidaten für das Ozzfest. Die Einschätzung von Sohn Jack Osbourne, dass Letztere bei Betreten der Bühne wohl gekreuzigt werden würde, dürfte auch auf Wicked Wisdom zutreffen.


