Dem Gewinner winkt nicht nur ein Plattenvertrag mit BMG Berlin, sondern auch professionelles und nachhaltiges Coaching. Doch nicht nur der Sieger wird gefördert – die Jury wählt besonders begabte Künstler aus, die von Fachleuten, Medienmachern und Profimusikern gezielt beraten werden. Die Stammjury besteht aus dem Schirmherren und Vorsitzenden Fritz Rau sowie Label- und A&R-Managern und Produzenten. Als zweiter Sprecher steht Rau jetzt Stephan Michme, Sänger der Gruppe Scycs sowie Radio- und TV-Moderator, zur Seite. „Ich möchte junge Künstler aus allen Sparten ermutigen“, sagt Michme. „Wenn wir eine Jazzband gut finden, werden wir sie eben mit Experten dieses Genres zusammen bringen, damit sie weiterkommt.“
Seit 1997 suchen Rau und seine Talentscouts in den neuen Bundesländern herausragende Begabungen. Fast 3000 Bands und 12.000 Musiker nahmen an den bisherigen vier Ausscheidungen teil. Scycs aus Magdeburg, die Zweitplatzierten 1997, erreichten die Top 15 der Charts, die Cottbusser Funpunks SPN-X kamen immerhin in die Top 40. Mitmachen können Bands und Solisten über 18 Jahre. Bis zum 30. Mai können sie ihre Bewerbungsunterlagen an den f6 Music Award, Postfach 10 06 16, 04006 Leipzig, senden. Frei nach Fritz Raus Devise „Musik hören ist Silber, Musik machen ist Gold“ bestreitet eine Vorauswahl fünf Regional-Finales. Die Bestplatzierten dürfen dann beim großen Finale am 24. Januar 2004 in der Berliner Columbiahalle auftreten.
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