“From age to mindset“ lautete das Thema der Diskussion, zu der das AS Young Mediahouse (ASYM) sowie das Center For Media, Knowledge Cultures, Imagination And Development (CCID) der Goethe-Universität Frankfurt eingeladen hatten. „Die Veränderungen im Jugendmarkt sind so rasant, dass man mit Studien gar nicht hinterher kommt“, erklärte Moritz von Laffert, Geschäftsführer ASYM, die Motivation hinter der als „Dialogplattform für Jugendmarketing“ konzipierten Initiative. Wichtigstes Medium neben weiteren, thematisch enger gefassten Expertenrunden solle dabei das gleichnamige Internetforum sein.
Die Auftaktdiskussion, an der unter anderem Joachim Kirschstein (Managing Director UMG), Michael Will (Director Marketing MTV) und Christian Stolberg (Chefredakteur „Musikexpress“) teilnahmen, war geprägt von drei grundlegenden Erkenntnissen: „Die Jugend dauert mittlerweile vom achten bis zum 30. Lebensjahr. In dieser Masse gibt es ganz unterschiedliche Strömungen“, konstatierte Sven Arn vom HTP Institut für Jugendforschung in Berlin. Schon früh entwickelten die Jugendlichen ein cleveres „Ich-Management“, das ihnen vielfache Optionen eröffne und sie schwerer fassbar mache, ergänzte Volker Putzmann, Marketingchef der Braunschweiger Textilkette New Yorker. Daraus folgerte der Dortmunder Soziologie-Professor Ronald Hitzler schließlich, „nicht mehr das Alter“ sei die „relevante Frage, sondern die Einstellungen, die man über die ganze Biographie hinweg behalten kann“. Das nächste Treffen planen die Initiatoren mit dem Arbeitstitel „Speak Music“.


