Zu den insgesamt 16 internationalen Songs stiftete die Gruppe Thai Stylee aus Wien einen Bonustrack in deutscher Sprache. „Ich war sofort von der Musik dieses Albums gefangen“, meint Friedo Josch, Geschäftsführer des Dissidenten-Labels Exil gegenüber musikwoche.de. „Jeder Song besteht auch für sich allein. Anders als bei vielen Benefiz-Samplern wurden alle Titel speziell zu diesem Zweck aufgenommen. Und schließlich formulieren hier Künstler aus den betroffenen Ländern selbst ihren Appell zur Solidarität an die Länder des Westens.“ Neben informativen Künstlerporträts werden auch die politischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge im Textbuch ausführlich dargelegt.
Pro verkaufter CD geht mindestens ein Euro an ein gemeinnütziges Aktionsbündnis, dessen Partner in Deutschland die Organisation erlassjahr.de ist. Weltweit hätten die Petition 28 Millionen Menschen unterschrieben, betont Josch. Die „vermutlich größte Petition aller Zeiten“ wird von den Kirchen und 800 Träger-Vereinen unterstützt. Seit dem 7. April ist „Drop The Debt“ im Handel, flankiert von einem Feature in der Zeitschrift „Woman“ (Auflage: 350.000) und einem drei Minuten langem Special im ARD-Magazin „Polylux“. Außerdem wurde das Album bei den Radiosendern SFB Multikulti und WDR Funkhaus Europa zur „Platte der Woche“ gekürt. Für den Handel stellt der Vertrieb Indigo ein Poster im A2-Format zur Verfügung. „Viele Händler haben spontan positiv reagiert und machen bei der Aktion mit“, freut sich Josch.


