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EX-RIAA-Chefin Rosen steht auf Creative Commons

Hillary Rosen, EX-RIAA-Chefin, outete sich im US-Magazin „Wired“ als Fan von Creative Commons. Sie plädierte für einen partnerschaftlichen Umgang der Industrie mit der Lizenzierungsplattform für geistiges Eigentum.

Hillary Rosen, EX-RIAA-Chefin, outete sich im US-Magazin „Wired“ als Fan von Creative Commons. Dem Online-Magazin mp3-world zufolge plädierte Rosen für einen partnerschaftlichen Umgang mit Creative Commons. „Ich habe Creative Commens lieben gelernt“, erklärte die in Urheberrechtsfragen als Hardlinerin geltende Rosen, die Initiatorin der Gerichtsverfahren gegen Tauschbörsen war.

Rosen begründete ihren Gesinnungswandel damit, dass die Gerichtsverfahren Verbraucher und Künstler so verunsichert hätten, dass diese nun auch vor der legalen Nutzung neuer Medien zurückschreckten. Creative Commons könne helfen, derartige Verunsicherungen zu beseitigen. Rosen geht davon aus, dass die Industrie sich derzeit in einem Umwandlungsprozess zu flexibleren Strukturen befindet, bei dem Creative Commons die Branche unterstützen könne: „Die Industrie sollte Creative Commons als agilen Partner für neue Geschäftslösungen willkommen heißen.“

Creative Commons ist eine Lizenzierungsplattform für geistiges Eigentum, die versucht, Lösungen für die flexible Handhabung von Urheberrechten in Zeiten des Internets zu finden. So gibt die Creative-Commons-Lizenz Künstlern die Möglichkeit, selbst festzulegen, welche Copyright-Rechte sie für sich in Anspruch nehmen und auf welche sie verzichten möchten.

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