Seit 12. Juni stehen sich die White Stripes und ihr ehemaliger Produzent vor Gericht gegenüber. Jim Diamond, der das selbst betitelte Debüt der Band co-produzierte und den Nachfolger „De Stijl“ abmischte, behauptet, den Stil des Indie-Duos maßgeblich mitgeprägt zu haben und verlangt nun Tantiemen. Diamond fordert angeblich ausgebliebene Zahlungen für die Sessions sowie die Master-Aufnahmen und beansprucht zudem Anteile an späteren Veröffentlichungen der Gruppe um Sänger Jack White.
Ein Sprecher der White Stripes teilte mit, die Band wolle „energisch und erfolgreich“ gegen die Klage vorgehen. Man habe dem Produzenten damals die angemessene Summe von 35 Dollar oder umgerechnet 27,80 Euro pro Stunde für die Benutzung seines Studios Ghetto Recorders gezahlt.



