Musik

Evanescence und The Killers führen US-Charts an

In den US-amerikanischen Album-Charts bestimmen fünf Neueinsteiger das Bild auf den ersten zehn Plätzen. Nach Deutschland übernehmen Evanescence mit „The Open Door“ nun auch in den USA die Top-Position.

In den US-amerikanischen Album-Charts bestimmen fünf Neueinsteiger das Bild auf den ersten zehn Plätzen. Nach Deutschland übernehmen Evanescence nun auch in den USA die Top-Position. Die Goth-Rocker setzten Nielsen SoundScan zufolge 447.000 Einheiten ihres zweiten Albums „The Open Door“ ab und feiern damit ihre erste Nummer eins. Das Album markiert gleichzeitig den 700sten Spitzenreiter seit der Einführung der wöchentlichen Charts vor 50 Jahren.

Auf Rang zwei steigen Killers mit 315.000 Verkäufen von „Sam’s Town“ ein. Auch für die Band aus Las Vegas bedeutet dies den bisher größten Charts-Erfolg, nachdem ihr Debutalbum „Hot Fuss“ im Jahr 2004 bis auf Position sieben kam. 232.000 abgesetzte Exemplare von „It Just Comes Natural“ schließlich reichen Country-Veteran George Strait, um das neue US-Führungstrio zu komplettieren. Um einen Rang nach unten fällt Tony Bennett mit „Duets: An American Classic“ auf der vier. Auf Platz fünf behauptet sich Justin Timberlake, obgleich seine Verkäufe von „FutureSex/LoveSounds“ um über 20 Prozent auf 116.000 Einheiten einbrechen.

Ludacris, eine Woche zuvor noch Spitzenreiter, findet sich mit „Release Therapy“ nun auf Rang sechs wieder, dahinter feiert Beck mit 99.000 abgesetzten Exemplaren von „The Information“ einen gelungen Einstand, nachdem sein Album in Großbritannien nicht für die Charts zugelassen worden war. Ebenfalls neu auf Platz acht steigt Monica mit „The Making Of Me“ ein und verweist Janet Jacksons „20 Y.O.“ auf Rang neun. Hinder liegen mit „Extreme Behavior“ aktuell auf Platz zehn. In ihrer 36 Charts-Woche reichen dem Quartett aus Oklahoma dazu weitere 76.000 verkaufte Tonträger.

Gegenüber der Vorwoche verbuchte der US-Handel einen Zuwachs um 5,6 Prozent. Im Vergleich mit der gleichen Woche des letzten Jahres wurden allerdings 4,5 Prozent weniger Tonträger verkauft. Mit bisher 403,6 Millionen im Jahr 2006 abgesetzten Einheiten hinkt der Markt den Verkäufen des Vorjahres immer noch um 5 Prozent hinterher.

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