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Europa bleibt Haupteinnahmequelle: Anteile der Regionen an Vergütungen der CISAC

Die Mitgliedsgesellschaften der CISAC nahmen im Jahr 1999 insgesamt mehr als fünf Milliarden Euro an Vergütungen ein. Das gaben Vertreter der CISAC im Rahmen der CIS Information Days bekannt.

Mit Vergütungen in Höhe von 5,166 Milliarden Euro verzeichneten die 186 Mitgliedsgesellschaften aus 95 Ländern ein Einnahmeplus von 2,7 Prozent im Vergleich zu 1998. Gleichzeitig verlangsamte sich das Wachstum im Vergleich zu den zuvor erzielten Zuwächsen von 6,2 Prozent.

Europa bildet dabei mit 2,938 Milliarden Euro und einem Anteil von fast 57 Prozent aller Einnahmen weiterhin die Region, in der die nationalen Verwertungsgesellschaften den größten Teil ihrer Vergütungen erzielen. Die 15 EU-Mitgliedsstaaten wiederum tragen zum europäischen Ergebnis 91 Prozent aller Einnahmen – rund 2,68 Milliarden Euro – bei.

Trotz Zuwächsen bei den Einnahmen in den Ländern Mittel- und Osteuropas (in Höhe von rund 33 Prozent zwischen 1998 und 1999) verlor Europa insgesamt in diesem Zeitraum ein wenig von seiner Vorreiterrolle als Haupteinnahmegebiet der CISAC: So lag der weltweite Anteil im Jahr 1997 noch bei genau 58 Prozent und im folgenden Jahr nur geringfügig darunter.

Als zweitgrößte Einnahmequelle aus Vergütungen erwies sich erneut Nordamerika: Mit rund 1,23 Milliarden Euro steuerten die USA und Kanada knapp jeden vierten Euro aller von der CISAC erfassten Vergütungen bei. Der Anteil Nordamerikas an den weltweiten Einnahmen der CISAC-Mitglieder stieg zwischen 1998 und 1999 um rund zehn Prozent. Auf Nordamerika folgen die asiatisch-pazifische Region mit einem Anteil von 14,4 Prozent, Lateinamerika mit 4,3 Prozent und Afrika mit einem Anteil von 0,5 Prozent.