Musik

EU-Kommissar Monti: Keine Preisabsprachen bei den Majors

EU-Kommissar Mario Monti hat die Untersuchung hinsichtlich illegaler Preisabsprachen der fünf großen Musikkonzerne eingestellt.

EU-Kommissar Mario Monti hat die Untersuchung hinsichtlich illegaler Preisabsprachen der fünf großen Musikkonzerne eingestellt. Im Januar hatte Monti BMG Entertainment, Warner Music, Universal Music, Sony Music Entertainment und EMI aufgefordert, ihre Preispolitik zu erläutern, nachdem der Verdacht auf illegale Kartellabsprachen bezüglich der CD-Preise aufgekommen war . Dieser habe sich nicht bestätigt, erklärte der EU-Kommissar nun bei der „Europäischen Wettbewerbstagung“ in Stockholm. Es habe „zwei oder drei Vorgehensweisen“ gegeben, die Anlass zur Sorge gegeben hätten. So hätten einige Musikunternehmen Händlern nur dann Mittel für Werbung zur Verfügung gestellt, wenn diese eine CD über dem Mindestpreis anböten. Diese Praktiken seien aber umgehend eingestellt worden, als die Kommission ihre Untersuchungen begann. Die EU startete ihre Untersuchung, nachdem die US-Wettbewerbsbehörde FTC eine ähnliche Aktion durchgeführt hatte, bei der umfassende Preisabsprachen aufgedeckt werden konnten.