Der im Mediengeschäft und im Konzertgewerbe tätige Konzern Clear Channel konnte seine Umsätze im Jahr 2004 um fünf Prozent steigern: Statt 8,9 Mrd. Dollar wie noch im Jahr 2003 setzte das Unternehmen nun 9,4 Mrd. Dollar um. Beim Ergebnis musste CEO Mark Mays im Vergleich zum Vorjahr aber Abstriche machen: Zwar spielte Clear Channel einen Nettogewinn von gut 845 Mio. Dollar ein, erlöste damit aber gut 25 Prozent weniger als noch im Vergleichzeitraum 2003, als man auf einen Nettogewinn von 1,1 Mrd. Dollar kam.
Ein Grund für die knapperen Gewinne ist das laufende Aktienrückkaufsprogramm des Unternehmens. So habe man laut Mays allein im Jahr 2004 eigene Aktien im Wert von rund zwei Mrd. Dollar gekauft, den verbleibenden Aktionären aber dennoch Dividenden in Höhe von 265,2 Mio. Dollar gezahlt. Für die kommenden zwölf Monate gab die Konzernspitze nun eine weitere Mio. Dollar für den Aktienrückkauf frei.
Das Konzertgeschäft, deutlich hinter der Radiosparte und knapp vor dem Außenwerbungsarm der zweitwichtigste Umsatzbringer im Portfolio Clear Channels, legte nach Umsätzen im Jahr 2004 um vier Prozent auf rund 2,75 Mrd. Dollar zu. Parallel stiegen allerdings auch die operativen Kosten und Abzüge in diesem Segment um sechs Prozent auf 2,59 Mrd. Dollar.


