Musik

Erste Grammy-Sieger stehen fest

Die Grammy-Macher der amerikanischen Recording Academy zeichnen bereits im Vorfeld der 48. Grammy-Verleihung Rock- und Country-Legenden wie David Bowie, Cream und Merle Haggard für ihr Lebenswerk aus. Auf Business-Seite unter den Preisträgern: Island-Gründer Chris Blackwell.

Die Grammy-Macher der amerikanischen Recording Academy haben im Vorfeld der 48. Grammy-Verleihung am 8. Februar 2006 im Staples Center in Los Angeles die ersten Preisträger bekannt gegeben: Die Rock-Legenden David Bowie und Cream, Country-Ikone Merle Haggard, der nur 27 Jahr alt gewordene Blues-Pionier Robert Johnson, Opernstar Jessye Norman, Comedian Richard Pryor (posthum) und das Folkquartett The Weavers werden für ihr Lebenswerk geehrt.

Eine weitere Auszeichnung geht an den Gründer des Labels Island Records, Chris Blackwell. Die Sonderpreise für künstlerische und technische Bestleistungen gehen an den verstorbenen Country-Produzenten Owen Bradley sowie die Aufnahmetechniker Al Schmitt (u.a. tätig für George Benson, Natalie Cole, Steely Dan, Diana Krall und Frank Sinatra) und Tom Dowd (ebenfalls posthum, u.a. tätig für Ray Charles, Lynyrd Skynyrd, John Coltrane, Eric Clapton, Rod Stewart und Chicago). Den Technik-Grammy nehmen schließlich Vertreter der Firmen Bell Labs und Western Electric, die heute zum Konzern Lucent Technologies gehören, für Beiträge zur Entwicklung der Audiotechnologie in Empfang.

Alle genannten Awards werden bereits im Rahmen einer Zeremonie am Vortag der Grammy-Verleihung überreicht und im Rahmen der großen Grammy-Zeremonie offiziell zugesprochen.

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