Kein Ende der harten Zeiten für Michael Jackson in Sicht: Der einstige King of Pop, der nur noch Negativ-Schlagzeilen produziert, muss sich ab Februar erneut vor Gericht verantworten. Nachdem im vergangenen Jahr die gegen ihn erhobenen Vorwürfe wegen Kindesmissbrauchs als haltlos abgewiesen wurden, steht nun die nächste Schlammschlacht bevor.
Ein 20-jähriger Mann, dessen Name bis dato verschwiegen wird, erhob bereits im Oktober neue Vorwürfe gegen den Musiker. Der Unbekannte gibt an, dass er zwischen 1987 und 1999, also von seinem zweiten bis zu seinem 14. Lebensjahr, mehrmals von dem Popstar missbraucht wurde. Zudem habe ihm Jackson seine Ideen geklaut: Songtexte und Melodien, die der Jugendliche seinem väterlichen Freund vorgetragen habe, fanden sich später auf Jacksons Platten wieder und brachten dem Superstar nach Angaben des Klägeranwalts „eine Riesenmenge Geld“ ein.
Kein Kommentar
In einem dritten Anklagepunkt wird Jackson beschuldigt, den jungen Mann zur plastischen Chirurgie gezwungen zu haben. Anwalt Michael Mattern: „Ich habe Fotos von meinem Klienten, die ihn mit den gleichen roten Lippen zeigen, wie man sie von Herrn Jackson kennt. Außerdem hat er dieses große gespaltene Kinn, das er nicht von Natur aus hat.“
Jacksons Anwälte haben eine Stellungnahme zu den Vorwürfen bislang verweigert.


