So urteilt ein Kenner über Erika Stuckys Kunst: Bart Plantenga ist Verfasser des Buchs „Yodel-Ay-Ee-Oooo: The Secret History Of Yodeling Around The World“, und er hat der Schweizerin, die in San Francisco geboren wurde und im Wallis aufwuchs, ein Kapitel in seinem Grundlagenwerk gewidmet. Dies geschieht ihr natürlich recht, denn spätestens mit dem aktuellen Album, „Suicidal Yodels“ (Traumton/Indigo), profiliert sie sich als eigenwillige Interpretin, die aus dem Jodeln eine raffinierte Kunst zwischen Ethnoexotik, Blues und Country macht.
Erika Stucky befreit Jodeln vom Korsett des Brauchtums
„Sie ist in der Lage, das akustische beschwörende Jodeln gegen das raue Kneipenjodeln und das erweiterte freie abstrakte beziehungsweise Skat-Jodeln auszubalancieren, so dass ihre Stimme nicht nur Gefühle, sondern auch Raum, Geographie und das eigene seelische Verhältnis dazu ausdrückt.“



