MusikWoche: Welche Gefühle haben Sie in Bezug auf die bevorstehende Echo-Verleihung? Was halten Sie vom Echo? Andreas Nowak: In erster Linie freuen wir uns auf den Abend, sind aber aufgrund der vier Nominierungen schon jetzt verdammt aufgeregt und gespannt, was uns denn so alles erwarten wird. Aber am Ende liegt es nicht in unseren Händen, ob wir einen der Echos mit nach Hause nehmen können, deshalb gehen wir auch völlig erwartungsfrei an den Tag heran und sehen uns selber auch keineswegs als Favoriten. Besonders freuen wir uns auf unseren Auftritt, was die Nervosität zwar nicht unbedingt schmälert, immerhin sehen neben vielen Musikerkollegen auch noch ein paar Millionen Menschen an den Bildschirmen zu – aber das macht so einen Live-Auftritt ja erst richtig spannend. Der Echo ist ja auch nicht irgendein Preis, und deshalb sind wir sehr glücklich, dass wir auch im dritten Jahr hintereinander an der Verleihung teilnehmen können. Als wir vor zwei Jahren mit unserem ersten Album schon viermal nominiert waren, hätten wir uns nie träumen lassen, dass das noch mal vorkommen wird, aber umso mehr freut es uns jetzt, dass auch „Laut gedacht“ viermal ins Rennen geschickt wird.
„Erfolg kennt kein Patentrezept“
Mit „Das Beste“ hatte die Gruppe Silbermond eine der gefragtesten Singles des Jahres 2006. Dafür lud Executive Producer Gerd Gebhardt die Band bereits am 23. März im Vorfeld der Echo-Verleihung zum Presse-Event. Im Umfeld sprachen die Bautzener Musiker mit MusikWoche über ihre Pläne und Gefühle.



