Musik

Erfahrungsbericht aus den Bauer Studios: Wegbereiter zum Erfolg

Zum Markterfolg eines Studios gehört auch die Fähigkeit der Betreiber, sich auf die Bedürfnisse ihrer Kunden einzustellen – dazu gehört mehr, als gutes Equipment, wie die junge Rockband Melongrass zu berichten weiß.

“Der Titel ‚Devil In Me“, das ist unsere erste Single. Melongrass, dasist unsere Band. Die Bauer Studios sind der Ort des Geschehens, und dies ist die Geschichte zu den Aufnahmen unserer Debüt-Single: Es ist Freitag zwei Uhr nachts. Seit zwei Tagen sind wir in den Bauer Studios in Ludwigsburg und nehmen unsere erste richtig professionelle Single auf. Es ist bereits spät in der Nacht, aber so lange unser Produzent Dirk Kloiber durchhält, so lange halten wir natürlich auch durch und arbeiten an unseren Songs.

Wir machen Gitarren-Pop, stehen noch ganz unten auf der Treppe zum Erfolg. Aber wir sind jung, voller Energie und Motivation. Das ist ein Grund warum es Melongrass gibt. Was man dafür benötigt, ist ein einprägsamer Song – und den haben wir. Trotzdem benötigt der Titel professionelle Unterstützung bei den Arrangements und bei der Produktion. Genau hier befindet sich die Schnittstelle von Melongrass und den Bauer Studios. Denn sie sind in unseren Augen der passende Ort, um dafür den Grundstein zu legen.

Für viele Bands, die wie wir noch in den Startlöchern stehen, stellt sich eines Tages die Frage: ‚Was machen“ mit dem angesammelten Material. Die Zeiten, in denen man eine Plattenfirma mit einem Proberaum-Mitschnitt überzeugen konnte, sind längst vorbei. Natürlich hatten wir anfangs die Befürchtung, man würde uns Newcomer belächeln und uns nicht mit dem selben Ernst entgegentreten wie beispielsweise Pur oder einen der anderen großen Acts, die dort schon aufgenommen haben. Aber nach dem ersten Treffen mit Dirk Kloiber erwies sich diese Angst als unbegründet. Mit Dirk zu arbeiten macht Spaß! Für ihn war völlig klar, wie ‚Devil In Me“ produziert und arrangiert werden musste, er hatte seine Vorstellungen und die imponierten uns.

Es war soweit. Das Konzept für die Aufnahme sah wie folgt aus: Tag eins Drums and Bass. Tag zwei Gitarre und Keyboards, Tag drei Gesang, Tag vier und fünf Mix und Mastering. Aber vor dem ersten eingespielten Ton stand der Aufbau. Und hier zeigte sich, dass für Dirk der ‚Devil“ im Detail steckte. So wurden am Abend noch neue Felle auf das Set aufgezogen, damit sie sich über Nacht der Studioluft anpassen konnten und am nächsten Morgen perfekt stimmbar waren. Ebenso verlief auch der Soundcheck. Nichts durfte mehr surren oder schnarren. Der Klang musste perfekt sein, dann erst begann das Einspielen.

Ein weiteres Argument, warum wir uns für die Bauer Studios entschieden, waren die vorhandenen Instrumente und Geräte. Nur einige Beispiele: Live spielen wir den Song mit einem Keyboard-Orgelsound, wohingegen wir im Studio eine echte Hammond-Orgel mit Leslie und ein Fender Rhodes benutzten. Basictracks wurden für den richtigen Popsound auf der analogen Mehrspurmaschine aufgenommen, für die Weiterbearbeitung steht dann mit ProTools modernste digitale Studiotechnik zur Verfügung.

Während dem Recording-Marathon vertrieben sich die nicht gebrauchten Musiker die Zeit in der Sofaecke, dem Fernsehzimmer oder an unserer Schlafstelle, wobei Schlaf in diesen Tagen Luxus war. Gleichzeitig war immer einer von uns damit beschäftigt, die Aufnahmen zu dokumentieren. So wurden stündlich Bilder und Berichte ins Internet gestellt, die unter www.melongrass.de zu finden sind. Am 16. Juni um sieben Uhr morgens war schließlich alles im Kasten. Die Mischung folgte später. Was jetzt passiert steht in den Sternen. Was wir tun ist klar: Songwriting, Proben, Gigs und schon mal Geld für unser erstes Album in den Bauer Studios sparen. Wir sind zwar noch nicht in den Charts, aber haben einen weiteren Meilenstein erreicht.“

Kontakt: Bauer Studios, Markgröninger Straße 46, 71634 Ludwigsburg, Telefon: 07141/22 68-0, Geschäftsführer: Eva Bauer-Oppelland, Reiner Oppelland, Öffentlichkeitsarbeit: Christine Langer