“We Are Americans“ lautet Eminems neuster Song, den sich Fans bisher nur im Internet anhören können. Wie der TV-Nachrichtensender CNN berichtete, soll eine Zeile wie folgt heißen: „Fucking the money. I don’t rap of dead presidents. I’d rather see the president dead“. Grob übersetzt rappt sich Eminem also folgendes von der Seele: „Scheiß auf das Geld. Ich spiele nicht für tote Präsidenten. Lieber wär’s mir, der Präsident wäre tot.“
Em’s Sprecher, Dennis Dennehy, spricht Klartext und erklärte gegenüber CNN, dass der Begriff „tote Präsidenten“ ein Slangausdruck für Geld sei und sich auf die Abbildung der Präsidentenköpfe auf den Dollarscheinen beziehe. Und der Satz, „Lieber wär’s mir, der Präsident wäre tot“, stelle keine Verbindung zu Bush her, so Dennehy weiter. Na, ob der Sicherheitsdienst das glauben wird? „Dieser Song war noch gar nicht fertig“, untermauert Dennehy seine Begründung. „Das Stück ging entweder verloren oder wurde gestohlen“, ergänzte er. In welcher Form, wann und vor allem ob „We Are Americans“ veröffentlicht wird, ist noch offen.
Ob sich Eminem und sein Sprecher da noch mal aus der Affäre gezogen haben? Denn in dem Song soll sich Eminem außerdem über die Waffenkontrollen in Amerika beklagen: „Sie haben mir das Recht genommen, Waffen zu tragen“. Em musste sich im Frühjahr 2001 vor dem Detroiter-Gericht einfinden, das ihn wegen unerlaubten Waffenbesitzes und der Drohung mit einer Waffe zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilte.


