Mittlerweile zählt er zu den Stars, die weniger durch ihre Musik, als vielmehr durch ihr Privatleben von sich reden machen: Eminem, einst knallharter Star der US-amerikanischen Rapszene, steckt in einer tiefen Krise. Erst ging der zweite Eheversuch mit Ex-Frau Kimberly Mathers in die Brüche, dann begannen Gerüchte zu kursieren, er habe einen Drogenrückfall erlitten und nun wurde vor zwei Wochen sein bester Freund, D 12-Rapper Proof, erschossen.
Freunde berichten, dass sich Eminem seitdem von der Außenwelt abschottet. Allerdings scheint er sich auf der anderen Seite auch um die Wiederbelebung verkümmerter Kontakte zu kümmern. Die britische Zeitung The Sun will jedenfalls in Erfahrung gebracht haben, dass Eminem nach Jahren des verbitterten Schweigens in letzter Zeit öfter mit seiner krebskranken Mutter telefoniert. Mit ihr lieferte er sich über Jahre hinweg heftige Auseinandersetzungen vor Gericht, außerdem wurde die gestörte Beziehung zwischen Mutter und Sohn in mehreren Hitsingles sowie dem autobiografischen Drama „8 Mile“ thematisiert.
Vorsichtige Annäherung
Aus dem Umfeld des Musikers wird nun berichtet, dass sich beide miteinander versöhnen möchten. Debbie Nelson, deren Gesundheitszustand immer kritischer wird, hoffe darauf, dass ihr Sohn sie demnächst im Krankenhaus besucht. Bislang soll sich die Kontaktaufnahme auf einige Telefonate und die Begleichung der Krankenhausrechnungen seitens Eminem beschränkt haben.


