Musik

Eminem entgeht Klage

Die angebliche Tätlichkeit gegen seine 13 Jahre alte Nichte hat sich als Ammenmärchen entpuppt.

Nicht jeder darf sie sein Eigen nennen, Eminem schon: eine schrecklich nette Familie. Die hätte ihm um ein Haar eine Klage wegen Körperverletzung und verbaler Gewalt an den Hals gehängt. Knapp vier Wochen nach dem Vorfall im Haus seiner Noch-Ehefrau Kim Mathers haben die Untersuchungen der Polizei ergeben, dass es sich bei den Vorwürfen um puren Humbug handelt.

Die Beschuldigungen gegen Eminem wurden von seiner 13 Jahre alten Nichte erhoben. Diese hatte behauptet, dass ihr Onkel gedroht habe, sie zu töten. Danach habe er ihr einen Schlag auf den Kopf versetzt und anschließend seine Hand gegen sie erhoben, als wolle er nun richtig zuschlagen. Der Rapstar hatte die Vorwürfe von sich gewiesen. Und der Polizeireport gibt ihm recht: „Es gibt keinerlei Hinweise, dass das Mädchen in irgendeiner Weise bedroht oder verletzt wurde“, so Sheriff Mark Hackel.

Fehlerhafte Flüsterpost

Dem Bericht zufolge war Eminem mit seiner Nichte in einen Streit geraten, bei dem es um die Schuluniform des Mädchens ging. Um ihre Aufmerksamkeit zu erhalten, hatte er ihr seitlich auf den Kopf getippt.

Nachdem er das Haus verlassen hatte, erzählte der Teenager seiner Großmutter von dem Vorfall. Die daraufhin hinzugezogene Kim Mathers hatte dann die Polizei gerufen.