Musik

Eminem ein Lügner?

Ein neues Buch denunziert den kaum mehr ins Rampenlicht tretenden US-Rapper als Erfinder seiner eigenen Autobiographie. Autor des Enthüllungsschmökers ist eine alte Bekannte.

Ist er nun White Trailer Trash oder nicht? US-Medien rätseln derzeit, ob Eminem wirklich in einer Wohnwagensiedlung aufgewachsen ist. Die Geschichte soll, ebenso wie die Sache mit seiner durchgeknallten und von Sozialhilfe lebenden Mutter, frei erfunden sein. Aufgestellt wurden die Behauptungen von – seiner Mutter.

In ihrem Buch „My Son Marshall, My Son Eminem“ schreibt Debbie Nelson, dass der unter dem bürgerlichen Namen Marshall Mathers aufgewachsene Rapper lediglich eine Story gebraucht habe, um berühmt zu werden. Auslöser soll der Flop seines ersten Albums gewesen sein. Erst der brisante und angeblich wild zusammengestrickte soziale Hintergrund habe ihm in der Szene die nötige Anerkennung gebracht. „Ich war schockiert, als ich die Texte das erste Mal hörte“, so Nelson, „aber er versicherte mir immer wieder, dass das alles nur ein Scherz sei. Also habe ich es um Marshalls Willen akzeptiert.“

Wahrheit oder Geldmacherei?

Weiter wird berichtet, dass es nicht ihre Absicht sei, Eminem bloßzustellen. Vielmehr wolle sie mit dem Buch den Kontakt zu ihrem entfremdeten Sohn wiederherstellen. Dies erst recht, nachdem sie scheinbar unheilbar an Brustkrebs erkrankt sei.