Eminems viertes Album schafft in diesem Jahr die viertbeste Erstverkaufswoche in den USA. „Encore“ sichert sich mit 711.000 verkauften CDs unangefochten Platz eins, obwohl das Album offiziell erst seit drei Tagen im Handel war. Im Regelfall sind Neuveröffentlichungen in den USA ab Dienstag in den Läden erhältlich und können dadurch bis zum Charts-Stichtag am Sonntag sechs Verkaufstage vorweisen. Eminems Label Interscope verlegte den VÖ-Termin von „Encore“ jedoch um vier Tage nach vorn, um trotz Internetpiraterie noch genügend Fans zum Kauf der Platte zu bewegen. Deshalb blieben „Encore“ bis zum 14. November nur drei Verkaufstage, um sich Rang eins zu sichern.
Trotz der beeindruckenden Absatzzahl waren drei andere Alben in diesem Jahr zumindest in der ersten Woche nach VÖ erfolgreicher als Eminem: Ushers „Confessions“ schafften 1,1 Mio. Einheiten, Norah Jones‘ „Feels Like Home“ eine Mio. und Tim McGraws „Live Like You Were Dying“ 766.000.
Hinter Eminem profitierte Shania Twain von der Fernsehausstrahlung der Country Music Association Awards, die offenbar viele Country-Fans in die Läden lockte. Twains „Greatest Hits“ fanden 530.000 Käufer und landen damit auf dem zweiten Platz. Country-Kollege Toby Keith parkt seine „Greatest Hits 2“ mit 435.000 Verkäufen auf Position drei. Das bedeutet wiederum, dass Britney Spears erstmals in ihrer Karriere ein Album nicht auf Anhieb auf den Charts-Thron setzen kann. Ihre „My Prerogative: The Greatest Hits“ verkauften 255.000 Einheiten. Das reicht für den vierten Platz. Ebenfalls neu in den Top Ten ist Fabolous, der mit 179.000 Stück von „Real Talk“ an sechster Stelle einläuft, und Ja Rule, dessen „R.U.L.E.“ nach 166.000 Verkäufen Rang sieben belegt.



