Analysten erwarten, dass der EMI-Konzern unter der Leitung von Chairman Eric Nicoli in seiner Halbjahresbilanz am 19. November ein schwächeres Ergebnis als im Vorjahr ausweist. Nach Gewinnen von 39,4 Mio. Pfund im Vergleichzseitraum sollen nun für die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahrs bis Ende September rund 30 Mio. Pfund auf der Habenseite bleiben. Trotzdem halten die Analysten an ihren Erwartungen für ein verbessertes EMI-Ergebnis im Gesamtjahr fest: Nach 163,3 Mio. Pfund im Vorjahr sei bis Ende März 2005 mit einem Konzerngewinn von 168 Mio. Pfund zu rechnen.
Die Anleger reagierten gefasst auf diese Analystenmeldung der „Fiancial Times“: An der Londoner Börse legte der Kurs der EMI-Aktie zu Handelsbeginn von gut 219 Pence zunächst auf rund 225 Pence zu, gab danach aber bis zum frühen Nachmittag wieder auf gut 220 Pence nach. Im Laufe der letzten sechs Monate erreichten die EMI-Papiere vor allem im Zuge von Spekulationen über ein Zusammengehen mit der Warner Music Group ein Zwischenhoch von beinahe 280 Pence, fielen aber auch kurzzeitig auf einen Tiefstand von nur gut 200 Pence.



