Die EMI Group tritt Medienberichten über den möglichen Rückkauf von Virgin Records durch Richard Branson entgegen: Ein EMI-Sprecher bezeichnete entsprechende Gerüchte im Gespräch mit dem „Scotsman“ als „lächerlich“ und mit größter Skepsis zu behandeln. Zwar sei es durchaus denkbar, dass das Branson-Firmenimperium sich im Musikgeschäft neu positionieren wolle, aber mit Virgin Records habe dies nichts zu tun. Zuvor hatte der britische „Guardian“ mit Bezug auf einen Sprecher Bransons von einem entsprechenden Vorstoß des Virgin-Gründers berichtet: Demnach wäre Branson bereit, das Label zurückzukaufen, falls sich die Gelegenheit dazu ergibt. Dann wäre eine Verschmelzung von Virgin und V2 denkbar. Im Zuge der Fusions-Verhandlungen zwischen EMI und Warner soll Branson sogar schon im Herbst bei EMI-Chef Eric Nicoli vorgesprochen haben. Branson hatte Virgin Records 1973 gegründet und 1992 für damals 650 Mio. Pfund an den EMI-Konzern verkauft.
EMI weist Gerüchte um Virgin zurück
Die EMI Group tritt Medienberichten über den möglichen Rückkauf von Virgin Records durch Richard Branson entgegen.



