Nach der Genehmigung der Fusion Sony BMG durch die EU-Kartellwächter haben Spekulationen um eine weitere Major-Ehe zwischen EMI und der Warner Music Group die Phantasien an der Börse kurz angeheizt: Die EMI-Aktie legte bis Handelsschluss an der Londoner Börse am 21. Juli um fast fünf Prozent auf 236,25 Pence zu. Am 22. Juli gegen 12.30 Uhr deutscher Zeit hatte das Papier sein Plus allerdings beinahe wieder aufgezehrt: Im Vergleich zum Vortagesschluss rangierte die EMI-Aktie mit 226,50 Pence um gut drei Prozent im Minus. Sollte es nicht zu einem Zusammenschluss von Warner und EMI kommen, planen die Bronfman-Geldgeber um Thomas H. Lee Partners offenbar weiterhin als so genannte Cash-Out-Option, Warner Music möglichst bald an die Börse zu bringen.
EMI und Warner bleiben Börsengespräch
Nach der Genehmigung der Fusion Sony BMG durch die EU haben Spekulationen um eine weitere Major-Ehe zwischen EMI und Warner die Phantasien an der Börse kurz angeheizt. Bei Warner ist zudem ein Börsengang denkbar.


