Musik

EMI und Apple schließen Online-Pakt

Der EMI-Konzern will sein neues Geschäftsjahr offenbar mit einer guten Nachricht einläuten: Für den 2. April kündigen die Briten eine Konferenz an, an der auch Apple-Chef Steve Jobs teilnimmt. Das nährt Spekulationen über einen Vorstoß zum DRM-freien Downloadverkauf oder einen Beatles-Deal.

Der britische EMI-Konzern will sein neues Geschäftsjahr offenbar mit einer guten Nachricht einläuten: Für den Mittag des 2. April, dem ersten Werktag des neuen Bilanzzeitraums, haben die Briten um 13 Uhr britischer beziehungsweise 14 Uhr deutscher Zeit nach London zu einer Pressekonferenz eingeladen, an der auch Apple-Chef Steve Jobs teilnehmen soll. Das heizt bereits im Vorfeld die Gerüchteküche an. Die größten Chancen messen Beobachter dabei einem gemeinsamen Vorstoß der beiden Unternehmen zum DRM-freien Downloadverkauf bei, aber auch ein Deal rund um das bislang nicht offiziell online verfügbare Repertoire der Beatles scheint möglich.

Noch Anfang Februar hieß es, die Verhandlungen EMIs mit verschiedenen Downloadplattformen über den Verkauf von Tracks im mp3-Format seien an überzogenen finanziellen Forderungen der Briten gescheitert – kurz nachdem Apple-Chef Jobs allerdings die Diskussion um die Zukunft des digitalen Rechtemanagements mit einem offenen Brief massiv angeheizt hatte.

Ebenfalls Anfang Februar hatten der Computer-Hersteller Apple und das zum EMI-Imperium zählende Beatles-Plattenlabel Apple zudem einen Jahre währenden Markenstreit außergerichtlich beigelegt. Schon damals hatten sich Spekulationen verdichtet, nach denen der iTunes-Shop in diesem Zusammenhang einen exklusiven Deal für den Verkauf von Beatles-Songs an Land gezogen haben könnte.

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