Musik

EMI Publishing dominiert UK-Markt

EMI Music Publishing schloss das Jahr 2006 als erfolgreichster Musikverlag Großbritanniens ab – zum zwölften Mal in Folge. Universal Music Publishing verbuchte derweil das schwächste Ergebnis aller Zeiten.

EMI Music Publishing schloss das Jahr 2006 als erfolgreichster Musikverlag Großbritanniens ab – zum zwölften Mal in Folge. Universal Music Publishing verbuchte derweil das schwächste Ergebnis aller Zeiten.

Formatübergreifend erzielte EMI einen Marktanteil von 27,3 Prozent, gefolgt von Warner/Chappell mit 15,4 und Sony/ATV mit 12,3 Prozent. Universal fiel mit 12,1 Prozent vom zweiten auf den vierten Rang der Firmenwertung und käme auch bei der Addition der 11,6 Prozent von BMG Music Publishing nicht an Marktführer EMI heran. Diese Entwicklung könnte sich nach Ansicht britischer Marktbeobachter durchaus auch auf die Entscheidungsfindung der europäischen Kartellwächter auswirken, die die zum Jahreswechsel bereits mit gut 1,6 Milliarden Euro bezahlte Übernahme des BMG-Musikverlags durch Universal derzeit noch prüfen. Im Vorjahr kamen Universal Music Publishing und BMG Music Publishing auf einen britischen Marktanteil von zusammengerechnet 26,6 Prozent und lagen damit vor EMI Music Publishing mit 21 Prozent.

Bei den Alben kam der EMI-Verlagsarm auf einen Marktanteil von 28 Prozent. Es folgte Warner/Chappell (15,3), Sony/ATV (14), Universal (12,6) und BMG (11,1). Im Singles-Markt lag EMI mit 25,8 Prozent vor Warner/Chappell (15,7), BMG (12,7), Universal (10,9) und Sony/ATV (8,7).

Als erfolgreichster erreichte der Verlagsarm von Big Life einen formatübergreifenden Marktanteil von 3,9 Prozent, vor allem dank der Rechte am bestverkauften Album des Jahres 2006 in UK, „Eyes Open“ von Snow Patrol.

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