EMI: Profit fällt um 33 Prozent
Die britische EMI Group hat ihre Bilanz für die erste Hälfte des Jahres 1997 vorgelegt. Demnach sind die EMI-Profite (vor Steuern) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um genau ein Drittel von 112,5 Mio. Pfund auf 75,6 Mio. Pfund gesunken. Verantwortlich dafür macht die EMI das starke Pfund, das die Erlöse des Auslandsgeschäfts verringert habe.
Die Briten blicken allerdings hoffnungsvoll in die zweite Jahreshälfte: Mit den Alben der Stones, von Janet Jackson und Garth Brooks habe man einige gute Angebote für die Käufer. Rechne man die sich verändernden Wechselkurse heraus, so die EMI, habe man den Umsatz weltweit um 4,9 Prozent steigern können. Die USA, Großbritannien und Lateinamerika hätten hier die Zugpferde gespielt, während die Markterlöse in Deutschland und Japan im Vergleich zurückgeblieben seien.


